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Die Wälder

Die Wälder des Naturparks können in drei Kategorien unterteilt werden: thermophile Wälder, hydrophile Wälder und Pinienwälder. Die thermophilen Wälder sind durch die typische Mittelmeervegetation charakterisiert und sie erstrecken sich an der Küste und sind vom Meeresklima stark beeinflusst. Typisch für diese Wälder ist die Steineiche (Quercus ilex) zusammen mit Sträuchern und Büschen. Das berühmteste Beispiel dieses Waldtyps ist der Wald Gran Bosco della Mesola. Die hydrophilen Wälder erstrecken sich im Landesinnen an Flussufern oder in der Umgebung von Süßwasserlagunen. In diesen Wäldern wachsen Silber-Pappel (Populus alba), Silberweide (Salix alba) und Feldulme (Ulmus minor). Beispiele dieses Waldes sind Bosco del Traversante in der Umgebung der Lagunen Argenta und Marmorta und Punte Alberete in der Provinz Ravenna.

     
 

Die Pinienwälder

In den Pinienwäldern von Ravenna (der Pinienwald von S.Vitale ist besonders berühmt) sind oft Pinie (Pinus pinea) und Meerkiefer (Pinus pinaster) zu finden: sie sind die wichtigsten Pinienarten im Mittelmeerraum.
An der Küste sind wenige Baumarten zu finden, die aber eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Umweltbedingungen entwickelt haben.

     
 

Die Feuchtgebiete

In den Brackwasserlagunen leben besondere Tier- und Pflanzenarten, die sich an eine manchmal extreme Umwelt angepasst haben.
Während der Fortpflanzungsperiode und der Zugzeit sind viele Vogelarten vor allem im Sommer in den Brackwasserlagunen zu finden.
In Süßwasserfeuchtgebieten im späten Frühling bedecken die Wasserpflanzen breite Wasseroberflächen mit ihren Unterwasserwurzeln und breiten Blättern. Beispiele dieser Pflanzen sind die Seerose und die gelbe Teichrose. Diese Lebensräume spielen eine wesentliche Rolle, was die Fauna (besonders Amphibien und Vögel) betrifft.

     
 

Die Salinen

Die hohe Anpassungsfähigkeit der Lebewesen der Salinen ist eine Folge der hohen Salzkonzentration im Substrat. Die Salzkonzentration erreicht ein extrem hohes Niveau in den Salinen von Cervia und Comacchio, die eine wesentliche Rolle als „halbnatürliche Lebensräume“ spielen, wo die typische Vegetation mit harten Blättern (z.B. Arthrocnemun fruticosum und Salicornia veneta) wächst.

     
 

Die Dünen

In den Dünen und in den Stränden wegen des Windes und der Salzhaltigkeit entwickeln die sandliebenden Pflanzen tiefe Wurzeln und besondere Mechanismen für das Wachsen der Blätter und des Stammes. Im Frühling kann man die Dünen oft mit wunderschönen roten Blumen (Strand- Zaunwinde) bedeckt sehen.

 
 
Sole