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Pflanzenarten in überschwemmten Sumpfgebieten
Bild (Flora Poster pdf)

In Sumpfgebieten mit Süßwasser leben zahlreiche Wasserpflanzen mit Unterwasserwurzeln, die im Boden verankert sind oder auftauchen. Diese Pflanzenarten sind „Schwimmblattpflanzen“ genannt. Darunter sind Froschbiss, Wasser-Knöterich, unterschiedliche Arten von krausem Laichkraut, Ranunkel und Seerose.
Außerdem gibt es auch Pflanzen, die Unterwasserwurzeln aber Überwasserblätter und –stängel haben; diese Pflanzen sind „Überwasserpflanzen“ genannt. Darunter sind verbreitete Pflanzenarten wie das gemeine Schilfrohr und das Rohrkolbenschilf aber auch seltene Pflanzenarten, die eng mit den örtlichen Bedingungen verbunden sind, wie der Igelschlauch, der aufrechte Igelkolben und das spitze Pfeilkraut.

     
 

Uferpflanzen
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Diese Pflanzen leben am Rande der Feuchtgebiete und in Feuchtwiesen, da sie periodisch überschwemmt werden müssen aber nicht durch das ganze Jahr hindurch mit Unterwasserwurzeln leben können.
Diese Pflanzenarten sind auch am Ufer der Gräben zu finden: z. B. Blutweiderich, Eibisch, Beinwell und Wasserhanf. Seltene Pflanzenarten sind am Rande von Sümpfen und an den Ufern der wichtigsten Kanäle zu finden: z.B. doldiges Wasserliesch und Wasserschwertlilie. Es gibt auch andere seltene Pflanzenarten, die eng mit den örtlichen Umweltbedingungen verbunden sind; Beispiele dafür sind Sumpf-Wolfsmilch und die wunderschönen Sommerknotenblumen, die in Punte Alberete besonders verbreitet sind.

     
 

Pflanzenarten in Wäldern und Waldwiesen
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Die Wälder des Naturparks haben unterschiedliche Merkmale. Der Boden und die Feuchtigkeit spielen eine wesentliche Rolle, da diese Faktoren die Entwicklung der eine oder der andere Baumart fördern. Von diesen Faktoren werden auch die Pflanzenarten beeinflusst, die im Unterholz oder in Waldwiesen wachsen (siehe z.B. das typische Unterholz der Pinienwälder).
In feuchten Waldwiesen sind Osterluzei und Bugula zu finden, während Apenninen-Sonnenröschen und Natterkopf in trockenen und sandigen Böden leben; in milderen Umweltbedingungen sind Maßliebchen, Rapunzelrübe und Reiswurzel zu finden.

     
 

Straucharten in Sumpfgebieten
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Die Straucharten, die in Sümpfen leben und oft überschwemmt werden, stellen eine Art Mangroven des Podeltas dar, was den Stamm und die Anpassungsfähigkeit an das Leben mit Wurzeln im Schlamm betrifft.
Die am meisten verbreitete Strauchart, die typisch für die Süßwassersümpfe ist, ist die Salweide. In den Feuchtgebieten leben auch der gemeine Faulbaum, der gemeine Schneeball und die Purpurweide. Und noch: gemeiner Kreuzdorn, roter Hartriegel und Färberginster. Die letzten zwei Pflanzenarten tolerieren das Salz, deswegen wachsen sie auch am Rande von Brackwasserlagunen.

     
 

Straucharten in Wäldern
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Im Unterholz und am Waldrand leben dichte Dornensträucher. Sie stellen einen wichtigen Lebensraum für viele Tierarten dar, sie schützen das Unterholz und sie erleichtern die Erhaltung des Mikroklimas, d.h. der Temperatur und des Feuchtigkeitsgrades in Wäldern. Es handelt sich um mesophile Straucharten mit schönen Blumen und Beeren, die oft auch auf den Feldern und am Rande der Straßen zu finden sind: Weißdorn, Schlehe, Liguster, Rosendorn, Sauerdorn, gemeiner Spindelbaum. In trockenen Wäldern sind auch seltene Straucharten zu finden: z.B. immergrüne Rose, Mäusedorn, Strauchwicke.

     
 

Pflanzenarten im Lebensraum Dünen
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Die Pflanzen, die in den Dünen oder am Strand leben (sandliebende Pflanzen), haben besondere Anpassungsfähigkeiten. Sie haben harte Blätter, um sich vor der Sandabrasion zu schützen, Pflanzenhaare, um die Evaporation im Sommer zu verhindern, lange Wurzeln und Blätter, um das Wasser zu erreichen und erhalten, das normalerweise im Sand schnell durchfließt.
Direkt am Strand ist der europäische Meersenf zu finden; in den Wanderdünen wachsen Kali-Salzkraut und Strand-Zaunwinde und in den festen Dünen leben Cyperus kalli, Strand-Schneckenklee und Brachdistel.

     
 

Geschützte Pflanzenarten
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Die spontane Vegetation ist im ganzen Naturpark geschützt. Man kann in keinen Ort im Naturpark (Lagunen, Sümpfen, Pinienwäldern oder Dünen) die Pflanzen sammeln oder beschädigen. Die einzige Ausnahme ist die genehmigte Sammlung von einigen Waldfrüchten. 41 Pflanzenarten sind gemäß Artikel 4 des Regionalgesetzes Nr. 2/77 streng geschützt. Darunter sind: Graubehaarte Zistrose, Sumpf-Stendelwurz , Sommerknotenblume, weiße Seerose, immergrüner Kreuzdorn, unterschiedliche Arten von Limonium und Orchideen.
Zwei Pflanzenarten sind von der EG-Richtlinie 92/43/EWG Anlage II geschützt : Kosteletzkya pentacarpos und Salicornia veneta.

     
 

Orchideen
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Die Orchideen wachsen nicht nur in den Regenwäldern des Äquators, einige Orchideenarten sind auch Teil der spontanen Vegetation des Naturparks.
Sogar 32 Orchideenarten sind vom Regionalgesetz Nr. 2/77 geschützt.
Die wichtigsten dieser Orchideenarten sind mit den Feuchtgebieten, Lagunen und Feuchtwiesen eng verbunden: Echte Stendelwurz, Sumpf-Knabenkraut, lockerblütiges Knabenkraut. Andere Orchideenarten leben in den Wäldern (Langblättriges Waldvögelein und Puppenorchis), auf den Wiesen oder an den Ufern des Naturparks (Dreizähniges Knabenkraut, Manns-Orchis, Bienenragwurz).

 
 
Sole